MAGAZINCHEATSNUDEPATCHESFANSITES
Home » Review » Kult: Heretic Kingdoms
16. Dezember 2004

Review: Kult: Heretic Kingdoms Test

Sie sollten lediglich stets darauf achten, dass Sie die erworbenen Fertigkeiten oder Zauber auch wirklich einsetzen können: Oft ist eine gewisse Kombination Ihrer Ausrüstung erforderlich um die Power-Ups zu nutzen. Je höher Sie im Level aufsteigen, umso mehr Boni können Sie gleichzeitig einsetzen und umso interessanter wird es auch als Magier einmal eine schwere Rüstung zu tragen um so den Angreifern ihre eigenen Schläge via "Schaden reflektieren" um die Ohren zu hauen.

Grafisches Mittelmaß

Kommen wir von den Features zur Präsentation: Die Grafik ist etwas an Sacred angelehnt, wirkt aber vor allem wegen den wenig spektakulären Zaubereffekten unschöner. In isometrischer Ansicht können Sie ins Geschehen Zoomen um einen Nahkampf auch wirklich als solchen zu erleben. Leider fehlen animierte Zwischensequenzen, nur ein Erzähler treibt die ansich sehr interessante und spannende Story an entsprechenden Punkten im Spiel mit Hilfe einer "Dia-Show" voran. Die zahlreichen Locations und atmosphärische Lichteffekte in Höhlen und Dungeons können dafür aber etwas entschädigen.
Andres beim Sound: Die Musik passt wie die Faust aufs Auge und ist wirklich kein Grund auf die eigene MP3-Sammlung umzuschalten. Auch der Erzähler klingt recht engagiert - leider fehlen weitere Sprachausgaben komplett und die Gespräche mit NPCs werden über ein Textmenü gesteuert.

Verzeiht man Kult die Schwächen in Steuerung und Präsentation bleibt ein Spiel mit einer etwas anderen und spannenden Geschichte, sowie einem sehr interessanten Charaktersystem. Einige werden eine klare Klasseneinteilung und häufiges Punkteverteilen vermissen, dafür bekommen sie die Möglichkeit aus ca. 100 Power-Ups die Idealkombination für ihre Heldin zusammenzustellen. Abschließend sei Kult vor allem Anfängern empfohlen, die sich von einer hakeligen Steuerung nicht die Suppe eines interessanten Abenteuers versalzen lassen wollen. Allzuschwer ist Kult nämlich nicht und in ca. 20 Stunden Spielzeit auch gut an einem langen Wochenende zu schaffen.

Fazit

Kult - Heretic Kingdoms ist ein überraschend guter Titel unter den Action-Rollenspielen. Das etwas andere System der Charakterentwicklung macht nach einigem Ausprobieren richtig viel Spaß. Leider wurde bei der Steuerung mächtig gepatzt. Animierte Zwischensequenzen fehlen, der Rest der Sacred-ähnlichen Grafik ist gut gelungen. Die tolle Musik rundet das auch für Anfänger gut geeignete Erlebnis in der religionsfeindlichen Welt von Kult ab.
Weiter >>Seite: 1 2 3


Game-Info
Kult: Heretic Kingdoms
System: PC

Bewertung
Spielidee:85%
Grafik:70%
Sound:85%
Motivation:85%
Handling:50%
Spielspaß:80%
Gesamtwertung:77%

Mindestausstattung
Win 2000/XP+SP1, P III 1,2 GHz, 256 MB RAM (XP: 512 MB), Grafikkarte mit 32 MB DirectX 8.1 - kompatibel, DirectX 9.0a, 2 GByte Festplatte

Links


Network-Sites: 12cheat.de, GameFolk.de, CheatBoy, C64-Cheats, Amiga-Cheats, raverchicks.de



Copyright © 2004-2008 by Olaf Bernhard, Dominik Deobald

Pagerank